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- Added by Josef Summer, last edited by Samuel Neuhauser on 16. Sep. 2010 (view change)
Übernehmen Sie Verantwortung, ...
Manager und Führungskräfte sind heute stärker gefordert denn je. Kunden machen sich rar, Mitarbeiter sind verunsichert, Produkte sollen günstig hergestellt und zu Kampfpreisen verkauft werden.
Ein Managementsystem das nicht krank ist muss nicht gepflegt werden
Managementsysteme haben im Allgemeinen nicht gerade den Ruf die tägliche Arbeit aktiv zu unterstützen und zu erleichtern. Das Geheimnis dahinter? Nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr - und geben Sie sie ab ... Vorbei sind die Zeiten in denen es einen Q-Manager gab. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter ist für die Qualität verantwortlich!
Mit einem wiki-basierenden Managementsystem kann jeder Mitarbeiter Änderungen mit wenigen Mausklicks selbst durchführen und diese sofort Online stellen. Mit unzähligen Add-ons, Plug-Ins und Makros bilden Sie Flow-Charts, Seitenauszüge oder Aktionspläne direkt im Wiki ab. Diese Zusatztools helfen aber auch die, normalerweise etwas spröde Wiki-Optik, in ein ansehnliches Licht zu rücken. Die automatische Änderungsverfolgung informiert die interessierten Menchen über die Änderungen. Diese Menschen können sich ebenfalls einbringen und somit den "gemeinsam" definierten Ablauf sofort annehmen. Seitenverantwortliche können die Inhalte ebenfalls mitbeobachten und gegebenenfalls regulierend eingreifen. Vereinbarte Regeln zur Zusammenarbeit und frei skalierbare Zugriffsberechtigungen (nur Lesen, bearbeiten, Löschen, nur Kommentare setzen) unterstützen in der Systempflege die Vermeidung von Wildwuchs, klare Verantwortungen nehmen die Mitarbeiter in die Pflicht und stützen somit das Gefühl des "wichtigen Beitrages" des Einzelnen. Ja aber - was ist mit Kontrolle? Das Vertrauen auf die positive Energie jener Menschen, die für Sie und mit Ihnen arbeiten wird belohnt!
Die Veröffentlichung aller Änderungen (auch von Vandalenakten) sowie die "Macht der Community" wirken vielpropagierten Gefahren wie "Datenvandalismus", "mutwilliges Desinteresse" oder "Ignoranz der neuen Systeme" entgegen. Nichts ist so beständig wie der Wandel Veränderungen sind mehr als natürlich, kein Tag ist wie der andere, keine Aufgabe ist identisch, unternehmerische wie persönliche Gegebenheiten unterliegen einem permanenten Wandel. Schön, dass es so ist ...
Bisher konnten wir mit unserem "systematischen Verfolgungswahn" nur sehr schwer mit dem Fakt der Veränderung mithalten. Raus aus den alten Schuhen - die "Wiederentdeckung" neuer Werte Ein neues Wir-Gefühl entsteht, wo eine gute Idee einfach eine gute Idee ist - unabhängig davon von wem sie stammt. Der spielerische Umgang mit systemwichtigen Daten und Dokumentationen, das einfache Ausprobieren von Neuerungen, gestützt von einem Werkzeug, das die Sicherheit gibt "es kann nichts passieren - alle Änderungen sind nachvollziehbar und gegebenenfalls leicht wieder herstellbar" - lässt in vielen Mitarbeitern die Bereitschaft zur Mitarbeit zu. Die Dokumentation ist aktuell und mit breitem Konsens erstellt und akzeptiert und kann sich - auch gegenüber Kunden oder Auditoren "sehen" lassen. Alle Mitarbeiter können die Änderungen "sehen" somit ist die Kommunikation von und die Information über Änderungen einfach und klar nachvollziehbar. |
